Team und Kontakt

  • Peace Research Institute Frankfurt PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung
    • Prof. Dr. Julian Junk (Leitung)
    • Sina Tultschinetski (Leitung)
    • Ute Seitz
    • Philipp Geyer
    • Shaimaa Abdellah
    • Lars Wiegold
    • Maya Stein
    • Ansprechperson: Ute Seitz
      redaktion(at)radis-forschung.de
       
  • Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG), Universität Bielefeld
    • Prof. Dr. Andreas Zick (Leitung)
    • Manuela Freiheit (in Elternzeit)
    • Anja Schmidt-Kleinert
    • Philipp Möbus 
      Ansprechperson: Philipp Möbus 
      philipp.moebus(at)uni-bielefeld.de
       
  • Violence Prevention Network, Berlin

Laufzeit: 11/2020 - 10/2025

    Ehemalige Mitarbeitende:

    • Sofie Flurschütz (PRIF, Frankfurt)
    • Natalia Werbach (PRIF, Frankfurt)
    • Sophie Senf (PRIF, Frankfurt)
    • Philipp Offermann (PRIF, Frankfurt)
    • Franziska Winnacker (IKG, Bielefeld)
    • Beyda Aşıkkutlu (PRIF, Frankfurt)

    Das Transfervorhaben

    Mit Unterstützung durch RADIS identifizieren die Forschungsprojekte übergreifende Fragen, Herausforderungen und Thesen, die die großen Themen der gesamten Förderlinie abbilden.

    Die Ziele von RADIS

    Vernetzung

    Gemeinsame Veranstaltungen und regelmäßiger Austausch stehen im Mittelpunkt des Transfervorhabens. So schafft RADIS methodische und empirische Synergien: In interdisziplinären Clustern diskutieren die Wissenschaftler:innen über einzelne Forschungsdesigns und Methoden, aber auch über die zentralen Konzepte des Forschungsfeldes.

    Wissenstransfer

    RADIS macht die Forschungsergebnisse für ein breiteres Publikum sichtbar: Die Aktivitäten der Projekte werden gebündelt und in eigens erstellten Filmen und Podcasts präsentiert. Weil der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis nicht früh genug beginnen kann, schafft RADIS hier Zugänge zu verschiedensten Formaten und Plattformen.

    Ergebnisse nutzbar machen

    Einzelne Wissenschaftler:innen verfügen oft nicht über die Ressourcen, ihre Erkenntnisse in Politik, Verwaltung und Sicherheitsbehörden zu tragen. Deshalb organisiert RADIS Dialoge mit Entscheidungsträger:innen in diesen Bereichen. Die Projekte werden außerdem dabei begleitet, die Ergebnisse gemeinsam mit der Fachpraxis in Leitfäden und Handreichungen zu übersetzen.

    Das Peace Research Institute in Frankfurt am Main verfügt über eine langjährige Expertise zu Ursachen und Umgang mit Radikalisierung und politischer Gewalt, insbesondere in Bezug auf islamistischen Extremismus. Es ist das größte Friedens- und Konfliktforschungsinstitut in Deutschland und verknüpft seit seiner Gründung vor 50 Jahren exzellente Grundlagenforschung mit unabhängiger Politikberatung. Als Leibniz-Institut legt das PRIF einen Schwerpunkt auf Wissenstransfer und hat dafür im Jahr 2019 eine eigene Abteilung eingerichtet. Das Institut verfügt zudem über ein Berliner Büro, welches als Hub des Wissenstransfers in die bundespolitische Landschaft dient und auf deren etablierte Netzwerke und Formate das Begleitvorhaben zurückgreifen kann. Das PRIF setzte in dem Themenfeld „Radikaler Islam“ u.a. erfolgreich zwei äußerst sichtbare und vom BMBF geförderte Forschungs- und Wissenstransferprojekte um, namentlich Salafismus in Deutschland und Gesellschaft Extrem. Seit dem Jahr 2019 hat das PRIF zudem die Arbeit in den Themenfeldern „Radikalisierung und politische Gewalt“ und „Terrorismus“ durch die Einrichtung von Leibniz-Forschungsgruppen gebündelt, ausgebaut und in dauerhafte Strukturen überführt – und damit eine inhaltliche Plattform auch zur Durchführung dieses Begleitvorhabens geschaffen. Aktuell koordiniert das Institut den Forschungsverbund „PrEval – Evaluationsdesigns in der Extremismusprävention“.

    Bei RADIS zuständig für:

    • Gesamtkoordination
    • Interne Vernetzung
    • Wissenstransfer zu Politik und Öffentlichkeit
    • Pressearbeit
    • Vernetzung mit einschlägigen Forschungsverbünden

    Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)   an der Universität Bielefeld untersucht seit mehr als 20 Jahren die  Grundlagen, Äußerungsformen und Folgen von Radikalisierung aus  interdisziplinärer Perspektive. Wichtige Themen sind außerdem Vorurteile und Diskriminierung sowie Migration, Akkulturation und  Integration. Der Fokus ist dabei auf empirische Analysen innergesellschaftlicher Konflikte ebenso wie auf die Koordination von umfassenden Netzwerken in Forschung und Praxis gerichtet. Das IKG führte bereits zahlreiche große Verbundprojekte in BMBF-Förderung mit Wissenstransfer-Komponenten durch – und greift bei RADIS auf seine Expertise in der Organisation und inhaltlichen Koordination verschiedener Veranstaltungsformate zurück. Als Herausgeber des International Journal of Conflict and Violence bietet es ein institutionalisiertes Publikationsformat für das Begleitvorhaben.

    Bei RADIS zuständig für:

    • Dialogischer Transfer mit Wissenschaft und Fachöffentlichkeit
    • Organisation der Jahreskonferenzen
    • Interne Vernetzung

    Das Violence Prevention Network (VPN) mit Sitz in Berlin arbeitet seit 2001 mit politisch bzw. religiös ideologisierten Personen und deren Angehörigen. Neben der Deradikalisierung extremistisch motivierter Gewalttäter:innen hat das Team von VPN über Jahre eine bundesweit anerkannte Expertise im Bereich der Extremismusprävention erworben. Die Fachkräfte von VPN arbeiten u.a. in Justizvollzugsanstalten sowie eigenen Beratungsstellen und bieten Fortbildungen für Multiplikator*innen und Workshops für Jugendliche an. Parallel zu der praktischen Arbeit fördert VPN durch innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis – und verfügt daher für RADIS über eine einzigartige Schnittstellenfunktion, um die so wichtige Präventionspraxis mit verschiedenen Formaten des Wissenstransfers zu erreichen. Damit ermöglicht VPN den Forschungsprojekten neue Perspektiven und Zugänge.

    Bei RADIS zuständig für:

    • Wissenstransfer und -austausch mit Fachpraxis
    • Interne Vernetzung