Eckdaten

Leitung:

  • Dr. Martin Kahl, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), Hamburg
  • Dr. Julian Junk, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/Berlin

Laufzeit: 09/2020 - 08/2024

Im Web

Projektpartner

  • Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH)
  • Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

Aktuelle Publikationen

  • Kahl, Martin (2021): Der weltweite Kampf gegen den Terrorismus - Prioritäten und Maßnahmen, in: Kärgel, Jana (Hg.): Terrorismus im 21. Jahrhundert. Perspektiven. Kontroversen. Blinde Flecken. (260-275), Reihe "Zeitbilder". Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
  • Ahmed, Reem (2021): Agitation und Polarisierung im digitalen Raum, in: Jäger, Thomas/Thiele, Ralph (Hg.): Der Politische Islamismus als hybrider Akteur globaler Reichweite. Die liberale demokratische Ordnung muss ihre Resilienz stärken. (178-195), Miles-Verlag, Berlin.

Konfigurationen von gesellschaftlichen und politischen Praktiken im Umgang mit dem radikalen Islam (KURI)

Das Zusammen­spiel aus gesellschaft­lichen Anforderungen an den Staat und die Zivil­gesellschaft beleuchten - Probleme und Lösungsansätze erkennen 

Islamistisch motivierter Terrorismus und der radikale Islam rücken seit Jahren in den Fokus der Bet­rachtung der Medien, Politik und Gesellschaft. Doch wann wird welche Form von Gegen­maßnahme ergriffen? Diverse staat­liche und zivil­gesell­schaftliche Maß­nahmen gegen den radikalen Islam reichen von Prävention durch zivil­gesellschaft­liche Gruppen bis hin zu staatlichen Zwangs­maßnahmen. Doch obwohl beim Um­gang mit dem radikalen Islam immer auch Grund­fragen liberaler und pluraler Gesell­schaften angesprochen sind, mangelt es an Studien, die unter­suchen, welche Faktoren für diese Maß­nahmen bestimmend gewesen sind.

Ausgehend von dieser Forschungs­lücke untersuchen Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaftler des Instituts für Friedens­forschung und Sicherheits­politik an der Universität Hamburg (IFSH) und das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung (HSFK) das Spannungs­feld im Umgang mit dem radikalen Islam – und beziehen auch rechts­populistische und rechts­extreme Dynamiken in ihre Analyse mit ein. Ziel ist das Zusammen­spiel aus gesellschaft­lichen Anforderungen an den Staat sowie an zivil­gesellschaftliche Einrichtungen einerseits und den Problem­wahrnehmungen, Problem­definitionen, Lösungs­konzepten und -praktiken von Politik, Verwaltung, Sicherheits­behörden und zivil­gesellschaftlichen Gruppen andererseits in diesem Phänomen­feld zu beleuchten. Das Vorhaben möchte Politik und Gesellschaft unter­stützen, grundlagen­basierte und praxis­relevante Antworten zum Umgang mit dem radikalen Islam in Deutschland und Europa zu finden.


Film "Das Projekt KURI" | Länge 1"51' | Realisation Ute Seitz // Philipp Offermann | HSFK 2021

Das Projekt KURI nimmt Gegenmaßnahmen zum radikalen Islam in den Blick. Wie sahen deren Entwicklungen in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland und Europa aus? Im Interview berichten Projektleiter Dr. Julian Junk und Dr. Martin Kahl über erste Erkenntnisse und den praxisorientierten Mehrwert ihrer Forschung. Mehr lesen ...