Islamismus wirkt tief in verschiedenste Bereiche der Gesellschaft. Mediale Debatten verändern den Blick auf Muslim:innen insgesamt und lösen Dynamiken der Polarisierung aus. Als Szenario der Bedrohung begründet Islamismus weitreichende sicherheitspolitische Maßnahmen. Darüber hinaus haben sich vielfältige Ansätze der Prävention entwickelt, seit deutlich wurde, dass islamistische Radikalisierung auch hierzulande stattfindet.
Rund 100 Forschende haben in zwölf Projekten dieses facettenreiche Forschungsfeld untersucht – im Rahmen der BMFTR-Förderlinie „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“ (2020-2026).
Nun geht das Forschungsnetzwerk in die zweite Förderphase. In diesem Herbst und Winter starten zehn neue sozial-, geistes- und kulturwissenschaftliche Projekte, die von unterschiedlichen Universitäten, Forschungsinstitutionen und Praxispartnern durchgeführt werden. Dahinter steht die BMFTR-Förderlinie „Islamismus: Auswirkungen, Gegenstrategien und Präventionsmaßnahmen“ (2026-2031). Mehr Informationen zu den neuen Projekten folgen in den kommenden Monaten.
Die Forschenden werden von unserem Begleitprojekt im Wissenstransfer unterstützt: Wir organisieren gemeinsame Veranstaltungen, bündeln die Forschungsergebnisse und begleiten den Austausch mit Politik, Verwaltung und Fachpraxis.