Auf dieser Seite finden Sie Publikationen mit Handlungsempfehlungen für Politik, Gesellschaft und Praktiker:innen aus der Radikalisierungsarbeit. Die Texte stammen aus den Forschungsprojekten und von Partner:innen des RADIS-Netzwerkes.
Das Fortbildungskonzept stellt ein Fortbildungsangebot dar, das sich an Fachkräfte der Extremismusprävention sowie an pädagogische Fachkräfte im Kontext Schule richtet. Es soll Fachkräfte befähigen, ihre Klient*innen und Schüler*innen zu Einstellungen und Gefühlen, die mit Ressentiments verbunden sind, in die Reflexion zu bringen.
Im ersten Teil wird zunächst der Begriff „Ressentiment“ definiert, um auf dieser Grundlage drei Affekttypen, anhand von ausgewählten Beispielen zu erschließen. Im zweiten Teil wird der Umgang mit negativen Affektlagen anhand von Rollenspielen erprobt, indem reale Arbeitssituationen simuliert werden.
RADIS-Partner Violence Prevention Network
Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention sind wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Ein wegweisendes Projekt, das sich diesen Zielen verschrieben hat, ist das Projekt CHAMPS1 aus Köln. In dem Integrations- und Gleichberechtigungsprojekt werden pro Jahrgang etwa 20 Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren zu Multiplikator*innen ausgebildet. Träger ist der Verein HennaMond e.V. In diesem Text werden ausgewählte Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch das Forschungsprojekt Distanz vorgestellt.
Ziel der Handreichung ist es, Kommunen und Fachkräfte dabei zu unterstützen eine stadtteilbezogene Radikalisierungsprävention zu entwickeln und zu etablieren. Stadtteile sind eine geeignete Ebene zur Prävention von Radikalisierung, da sie einen Ausschnitt der Alltagswelt von Menschen bilden und leicht zugänglich sind. Eine sozialräumliche Präventionsstrategie ist nicht drei geteilt in die primäre, sekundäre und tertiäre Prävention, sondern zweigeteilt in eine Beobachtungsphase und eine Interventionsphase.
Projekt RadiRa.
Diese Handlungsempfehlung zur Workshopgestaltung richtet sich an Praktiker:innen der Radikalisierungsprävention. Adressat:innen solcher Workshops sind Studierende der Erziehungswissenschaften, der Sozialen Arbeit, des Lehramts etc., die Einblicke in mögliche Berufsfelder erhalten möchten. Die Workshops können sich auch an bereits Berufstätige richten, wie zum Beispiel Lehrkräfte und (Schul-)Sozialarbeiter:innen, die sich weiterbilden möchten.
RADIS-Partner Violence Prevention Network
Kommunale Akteure stehen heute immer wieder vor der Herausforderung, lokale Radikalisierungsprävention zu koordinieren. Dadurch stehen sie auch vor der Frage, wie sie die bereits vorhandenen Angebote und Projekte evaluieren und verbessern können. Das Violence Prevention Network (VPN) hat hierfür einen Handlungsleitfaden erstellt, wie lokale Akteure zusammen mit Expert:innen ein Evaluationsdesign entwickeln können. Der Text bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie sich kommunale Radikalisierungsprävention verbessern und voranbringen lässt.
RADIS-Partner Violence Prevention Network
Werden Zuschreibungen, Stereotypen und Vorurteile schnell als eindeutige Kennzeichen von strukturellem Rassismus gelesen, wird laut Özcan Ezli ein produktiver, gesellschaftlicher Dialog verhindert. Auf Basis seiner qualitativen Forschung zu Ressentiments und ihren Folgen liefert Ezli praxisnahe Ideen, um zukunftsorientiert mit Diskriminierung und ähnlichen Phänomenen umzugehen.
Projekt Ressentiment.
Das Projekt "RIRA" beschäftigt sich multidisziplinär mit Spiralen der Radikalisierung. Dieses Working Paper gibt Empfehlungen zur Prävention von (Co-)Radikalisierung vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen wie dem Rechtsruck und dem Israel-Gaza-Krieg. Die wichtigsten Fragen dabei: Welche Maßnahmen sind wirksam? Wie lassen sich unerwünschte Nebeneffekte von Prävention verhindern?
Projekt RIRA.
Die Handreichung beleuchtet pädagogische, didaktische und schulrechtliche Herausforderungen, vor denen Lehrkräfte und Schulen nach islamistischen oder rassistischen Anschlägen stehen. Dabei geht es unter anderem um eine Sensibilisierung für unterschiedliche biografische Erfahrungen im „globalen Klassenzimmer“. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Praxiserfahrungen und praktischen Anregungen für den Unterricht, aber auch auf weitergehenden Aspekten von Schulorganisation und Schulentwicklung.
Projekt RIRA.
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