21. und 22. November 2024 | Bezirksregierung Münster, Saal 1, Domplatz 1–3, 48143 Münster.
In der Tagungsreihe: „Islam und Politik: Gesellschaftliche Herausforderungen und wissenschaftliche sowie politische Perspektiven im 21. Jahrhundert“.
Es wird um Anmeldung gebeten unter islam.politik(at)exchange.wwu.de.
Für die öffentliche Podiumsdiskussion am Donnerstagabend bitten wir um eine gesonderte Anmeldung unter https://indico.uni-muenster.de/event/2941/, sofern Sie nur an der Diskussion teilnehmen möchten.
Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt stellt der Antisemitismus eine erhebliche Bedrohung dar, da er als Brückennarrativ in die Radikalisierung führen kann. Daher muss dem Antisemitismus gesamtgesellschaftlich und vor allem lösungsorientiert begegnet werden. Einen besonderen Anteil bei der konstruktiven und differenzierten Dekonstruktion antisemitischer Narrative trägt die Wissenschaft. Sie sollte die Verknüpfung ihrer fundierten theoretischen Analysen im Austausch mit Praktiker*innen ermöglichen, um so bildungs¬orientierte Lösungen zu erarbeiten.
Während dieser Tagung sollen konkrete Ansätze erarbeitet werden, die sowohl für den Lernort Schule als auch für Universitäten sowie die politische Bildung allgemein fruchtbar gemacht werden können. Neben Fachvorträgen von ausgewählten Wissenschaftler*innen dient ebenso ein Panel mit Praktiker*innen dem interdisziplinären Austausch. Die Tagung setzt sich somit auch zum Ziel, einen Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Gesellschaft, Politik und Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, um auf diesem Weg Antisemitismus unter Muslim*innen und im Politischen Islamismus zu dekonstruieren und folglich gesellschaftlicher Polarisierung konzentriert entgegenzuwirken.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Beiträge der Projekte KURI, Ressentiment und RIRA.