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Webtalk: Nach dem Anschlag in Magdeburg – Resonanzstraftaten und migrantische Perspektiven

Aus der RADIS-Webtalkreihe "Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt"

Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt lässt sich bislang keinem eindeutigen politischen oder ideologischen Motiv zuordnen – dennoch hat er vielfältige gesellschaftliche und emotionale Reaktionen ausgelöst. Besonders Menschen mit muslimischer Migrationsgeschichte waren im Nachgang vermehrt Anfeindungen, Bedrohungen und Hassbotschaften ausgesetzt.

Der Webtalk geht daher der Frage nach, welche Nach- und Wechselwirkungen solche Gewalttaten in der Gesellschaft entfalten können – und wie sie sich in Form sogenannter Resonanzstraftaten zeigen: also Straftaten, die in zeitlichem oder thematischem Zusammenhang mit einem Anschlag stehen und häufig politisch motiviert sind.

Gemeinsam mit LAMSA e.V. diskutieren wir, welche Erfahrungen Migrant:innen nach dem Anschlag in Magdeburg gemacht haben, welche Formen der Unterstützung als hilfreich erlebt werden und wo Handlungsbedarf und Lücken bestehen. Diskutiert wird auch, wie Polizei und Sicherheitsbehörden solche Taten erfassen, ob politische Motivlagen ausreichend berücksichtigt werden und welche Herausforderungen sich in diesem Zusammenhang zeigen.

Mit Aras Badr (LAMSA e.V.) und Saeed Saeed (Vorsitzender des Syrisch-Deutschen Kulturvereins e.V., Magdeburg)
Moderiert von Manuela Freiheit (IKG, RADIS) und Lars Schäfer (VPN, RADIS)

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